[Goldwert] Ich muss alles wissen! Teil 2

Teil 2 unserer Miniserie

In unserem Artikel vom letzten Montag ging es um ein Problem, mit dem einige von uns zu kämpfen haben: Die Informationsflut. Im ersten Teil unserer Miniserie hatte ich aus eigener Erfahrung berichtet.

Der heutige 2. Teil wiederum thematisiert Hilfsmittel, mit denen wir die Fülle an Informationen im Alltag meistern können.

Wie kann ich wichtige von unwichtigen Informationen unterscheiden?

 

Was ist wirklich wichtig?

Am bequemsten wäre natürlich eine pauschale Aussage wie z.B., dass alle Artikel und Beiträge von Goldnuss grundsätzlich und besonders wichtig sind 😉

Leider sind solche allgemein gehaltenen Aussagen natürlich weniger hilfreich. Stattdessen entscheidet ihr persönlich, was für euch eine echte, nützliche Information ist und was eher unbedeutend ist.

Es liegt also an euch, gegebene Informationen zu bewerten.

Die oben gestellte Frage müsste also eher lauten: Was ist mir persönlich wirklich wichtig?

Manchmal ist das auf Anhieb gar nicht so einfach zu beantworten. Folgende Fragen können bei der Bewertung helfen:

  • Will ich es wirklich ganz genau wissen?
  • Oder reicht mir ein grober Überblick?
  • Werde ich dieses Wissen demnächst benötigen?
  • Wenn nein: Kann ich es schnell wiederfinden, wenn ich es mal doch brauche?

 

Beispiele bitte

Damit es nicht so kompliziert klingt, zur Veranschaulichung eine Situation aus dem Alltag:

Schaut ihr euch in einem Werbeprospekt oder Zeitung sämtliche Artikel an? Vermutlich eher nicht, sondern nur diejenigen, die euch wirklich interessieren. Somit trefft ihr bereits hier eine bewusste Entscheidung und ignoriert nebensächliche Dinge.

Mir persönlich hilft folgender Gedanke, wenn ich manchmal unsicher bin, ob eine Information für mich relevant ist oder nicht:

Wenn es wirklich von Bedeutung sein sollte, werde ich schon

  • irgendwann
  • von irgendjemanden
  • irgendwie

darauf hingewiesen.

Im Folgenden nennen wir euch zwei weitere Beispiele, die uns im Alltag ebenfalls schnell ablenken: Push-Benachrichtigungen am Smartphone sowie E-Mails. Wir zeigen euch auf, wie uns diese Dienste nicht mehr belästigen, sondern wir sie stattdessen sinnvoll gebrauchen.

 

Push-Benachrichtungen gezielt nutzen

Die sogenannten Push Benachrichtigungen auf dem Smartphone sind ein besonders bekanntes Beispiel, bei dem manches mal eine Masse an Informationen bzw. Nachrichten uns überflutet. Dabei handelt es sich um die aufploppenden Hinweise im oberen Displaybereich.

In manchen Anwendungsfällen können diese Benachrichtungen sehr hilfreich, so z.B. wenn die Kalender App auf einen anstehenden Termin hinweist oder eine Schnäppchen App auf ein Angebot, weil ihr vorher einen Schlagwort Alarm eingestellt hattet.

Nutzt somit die Push Benachrichtigungen nur noch gezielt, so dass lediglich gewählte Apps euch Hinweise senden dürfen. Wenn ihr ein iOS Gerät wie z.B. ein iPhone benutzt, könnt ihr dieser Anleitung auf tippscout.de folgen. Benutzt ihr hingegen ein Android Gerät ist der folgende Leitfaden von netzwelt.de für euch hilfreich.

 

Die Flut an E-Mails bewältigen

Arbeitet ihr mit E-Mails? Dann empfehlen wir euch das Anlegen von Ordnern und Filtern, damit nicht alle Nachrichten unsortiert im Posteingang landen, sondern gleich zu Beginn in der korrekten Ablage.

Wenn ihr Microsoft Outlook nutzt, ist diese Anleitung von Microsoft für euch nützlich. Ich selbst hingegen benutze auf meinem PC Mozilla Thunderbird und kann euch entsprechend auf die Seite von Mozilla verweisen. Falls ihr ein anderes E-Mail Programm nutzt, solltet ihr dessen Namen inklusive dem Suchbegriff “Filter” bzw. “Ordner” in eine Suchmaschine eurer Wahl eingeben.

Hattet ihr euch mal bei einem Newsletter angemeldet, benötigt aber diesen schon lange nicht mehr und seid von den Nachrichten eher genervt? Auch hier solltet ihr euch nur noch ganz bewusst und auch nur für bestimmte Themen anmelden, die euch auch wirklich interessieren.

Übrigens könnt ihr euch in den meisten Fällen sehr einfach von einem Newsletter abmelden, indem ihr bis ganz nach unten scrollt und dort auf den Link namens “Newsletter abbestellen” o.ä. klickt.

Fazit

Obwohl wir das Bombardement an Nachrichten, Hinweisen und Informationen im Alltag manchmal zwar nicht vollständig abschalten können, ist es doch möglich, diese Flut zu bewältigen.

Dazu ist es notwendig, dass wir lernen, Informationen

  1. zu bewerten,
  2. zu filtern und
  3. gezielt zu nutzen.

Wir wünschen euch viel Spaß dabei 🙂

 

Was denkt ihr darüber?

  • Wie geht ihr mit der heutigen Masse an Informationen um?
  • Welche Hilfsmittel habt ihr?
  • Lasst es uns in den Kommentaren wissen!

 

Teile diesen Beitrag:
Veröffentlicht in Goldwert und verschlagwortet mit flut, information overload, informationen, informationsflut, überlastung.

Gründer, Ehemann und leidenschaftlicher Entdecker

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.